Ich glaube, dass erste was uns allen auffiel war, wie laut es hier war. Wir hatten uns an die Stille schon so gewoehnt und dabei auch so erholt, dass uns dieses dauernde Hintergrundgeraeusch anfangs stoerte.
Um 10 am gestern morgen wurden wir von einer sehr netten und kundigen schnittigen Dame abgeholt, die uns erst einmal tadelte, weil wir nur einen Tag fuer diese wirklich wunderschoene Gegend mitgebracht hatten. Wir hatten uns schon daran gewoehnt, weil wir es ueberall auf unseren Stationen schon gehoert hatten. Und wisst ihr was? Sie hatten alle Recht! Wir haetten viel mehr Zeit gebraucht. Also auf ging es zum Tafelberg, der aber in der letzten Minute sich in eine Wolke huellte. Svea und Lily waren echt traurig, dass ihnen die Fahrt mit der Gondel abhanden kam. Dann ging es durch das alte Malayviertel in ein Geschaeft mit afrikanischer traditioneller, aber doch stilsicherer Mode. Die Kinder fanden etwas, was in weltrekordverdaechtiger Zeit umgenaeht und angepasst wurde. Das Bezahlen dauerte jedoch! Von dort ging es nach Spier (kommt von Speyer) zur Gephardaufzuchtstation. Dort konnten wir 13 Exemplare nicht nur bestaunen, sondern bekamen bei einem Tier eine Privataudienz. Der Trainer war allzeit dabei!!! Von dort ging es nach Stellenbosch, welches wirklich eine kleine und entzueckende Stadt ist, offensichtlich mit einer guten Uni, die aelteste in SA. Nach dem Lunch gings zu einem Strassenmarkt, dem Green Market, danach ins Aquarium, wo wir uns mutig vor den dicken Glasscheiben zeigten, die uns vor allerlei scharfzaehnigen Ungetuemern trennten. Nach einem Spaziergang an der Waterfront waren wir doch ein wenig muede!! Aber nur nicht nachlassen! Zum Dinner ging es in das Africa Cafe zum Dinner, wo wir in kleinen Portionen die besten Speisen dieses Kontinents genossen. Der volle Bauch stand dann mehr Nightlife im Wege.
Dies ist nun mein letzter Eintrag auf dieser Reise, die wunderbar, erholsam, lustig, gemuetlich und etwas ganz Besonderes war.