August 9, 2008 by wentzler
Ich glaube, dass erste was uns allen auffiel war, wie laut es hier war. Wir hatten uns an die Stille schon so gewoehnt und dabei auch so erholt, dass uns dieses dauernde Hintergrundgeraeusch anfangs stoerte.
Um 10 am gestern morgen wurden wir von einer sehr netten und kundigen schnittigen Dame abgeholt, die uns erst einmal tadelte, weil wir nur einen Tag fuer diese wirklich wunderschoene Gegend mitgebracht hatten. Wir hatten uns schon daran gewoehnt, weil wir es ueberall auf unseren Stationen schon gehoert hatten. Und wisst ihr was? Sie hatten alle Recht! Wir haetten viel mehr Zeit gebraucht. Also auf ging es zum Tafelberg, der aber in der letzten Minute sich in eine Wolke huellte. Svea und Lily waren echt traurig, dass ihnen die Fahrt mit der Gondel abhanden kam. Dann ging es durch das alte Malayviertel in ein Geschaeft mit afrikanischer traditioneller, aber doch stilsicherer Mode. Die Kinder fanden etwas, was in weltrekordverdaechtiger Zeit umgenaeht und angepasst wurde. Das Bezahlen dauerte jedoch! Von dort ging es nach Spier (kommt von Speyer) zur Gephardaufzuchtstation. Dort konnten wir 13 Exemplare nicht nur bestaunen, sondern bekamen bei einem Tier eine Privataudienz. Der Trainer war allzeit dabei!!! Von dort ging es nach Stellenbosch, welches wirklich eine kleine und entzueckende Stadt ist, offensichtlich mit einer guten Uni, die aelteste in SA. Nach dem Lunch gings zu einem Strassenmarkt, dem Green Market, danach ins Aquarium, wo wir uns mutig vor den dicken Glasscheiben zeigten, die uns vor allerlei scharfzaehnigen Ungetuemern trennten. Nach einem Spaziergang an der Waterfront waren wir doch ein wenig muede!! Aber nur nicht nachlassen! Zum Dinner ging es in das Africa Cafe zum Dinner, wo wir in kleinen Portionen die besten Speisen dieses Kontinents genossen. Der volle Bauch stand dann mehr Nightlife im Wege.
Dies ist nun mein letzter Eintrag auf dieser Reise, die wunderbar, erholsam, lustig, gemuetlich und etwas ganz Besonderes war.
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August 8, 2008 by wentzler
Die Abendfahrt war wohl landschaftlich die Schoenste, die wir unternahmen. Wir fuhren in ein Hochtal, wo wir Giraffen beim Abgrasen der Baumwipfel und einer Hyaenin und ihrem jungen ganz nah kamen. Das Licht leuchtete ueber einem tollen Panorama und die Steppe verabschiedete sich mit einem Sonnenuntergang, den man wohl so schnell nicht wieder vergisst. Zum Abendessen kam unser Guide Frans dazu, so dass wir alle 1001 Frage ueber die Tierwelt loswerden konnten. Er blieb auch keine einzige Antwort schuldig. Svea hat wissensbegierig alles fein und saeuberlich notiert.
Die letzte Safarifahrt frueh morgens brachte nicht mehr sonderlich viel ein. Wir sahen noch einmal Nasshoerner, Gemsboecke und einen Sekreraervogel, wenn der in deutsch so heisst. Auf jeden Fall ist er mir symphatisch, weil er Schlangen frisst. Nach wundervollem Fruehstueck, einer kleinen Packorgie und herzlichem Aufwiedersehen, ging es zur Buschpiste. Fuer mich wohl die schoenste Flughafenlounge, auf der ich je warten musste. Nach kurzem Zwischenstopp ging es ab nach Joburg und weiter nach Kapstadt, wo uns der Tafelberg in vollem Sonnenschein begruesste. Nach einem wunderbaren Fischabendessen in lokaler Freudenbergbegleitung waren wir doch alle etwas geschafft und gingen lieber ins Hotel als das bekannte Nachtleben hier zu testen. Jetzt wird erst einmal gefruehstueckt und dann schau mer mal….
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August 6, 2008 by wentzler
Leider hat es gestern mit dem Hochladen der Bilder nicht ganz funktioniert, aber trotzdem vermitteln diese einen kleinen Eindruck von unserem immensen Abenteuer. Nachwievor haben wir alle viel Spass an und miteinander. Die Lodge ist sehr luxerioes, das Essen und der Weinkeller wunderbar. Die Kinder schlafen gerade noch eine Runde und erholen sich, so dass ich Zeit habe, weiterzuerzaehlen.
Nachdem die Muenchner Spassbremsen, die mit uns unterwegs waren, abgereist waren und ich mich im heimlichen auf eine exklusive Tour zu viert freute, kam dann doch eine Gruppe aus USA dazu. Nachdem Debbie aus Minnesota auf den Jeep hochgewuchtet war, plauderte sie lautstark los und erzaehlte uns woher sie kam, warum sie hier war, mit wem sie hier war, wo sie vorher war, wo sie ueberhaupt schon war und hin wollte, wie oft sie schon auf Safari war und wann sie was alles gesehen hatte. Diese amerikanische Plaudertasche war einfach nicht zu stoppen! Ihr Mann und die Begleitung sassen stumm und versteinert dabei und hatten sich offensichtlich ihrem Schicksal schon ergeben. Nachdem sie sich genau erkundigte, wer mit ihr und warum ueberhaupt von woher im Jeep sass, brachte ein knapper Kommentar meinerseits kurz Ruhe.
Ruhig wurde es erst als wir ein Rudel Loewen mit drei kleinen, noch tollpatschigen Jungen erspaehten. Diese waren laut Fuehrer etwa 6 Monate alt und uebten vor unseren Augen anschleichen und anspringen. Suess zuzuschauen, auch wenn die grosse Furcht einfloessende Grossmutter aus kurzer Entfernung aufpasste. Die Warnung nie aufzustehen und auch nicht herumzufuchteln verstand zu diesem Zeitpunkt jeder. Ein paar Giraffen und Elefanten spaeter und nach einem Sundowner beim sprichwoertlichen Sonnenuntergang ging es zurueck in die Lodge. In der Huette war schon die heisse Badewanne eingelassen, die nach der kalten Fahrt gerade recht kam. Max gewann das Rennen und lag nach 3 Sekunden in der Wanne, musste aber nachgeben und mir auch Platz machen. Echt guter Kumpel! Ein tolles Essen auf der Veranda und zwei Flaschen "Allesverloren" ergab die notwendige Bettschwere.
Heute morgen erwachten wir zu lautem Loewengebruell! Was ein Unterschied zu den sonstigen Geraeuschen, die man so in der zivilisierten Welt gewohnt ist! Ein gepackt unter 5 Lagen, Decken umschlungen, fuer Papa die Ohrstoepsel, Haende in den Muffs ging es wieder raus. Nach einer Stippvisite bei den kleinen Loewen, verpassten wir knapp 4 Spitzmaulnashoerner und einen Leoparden. Sonst war aufgrund der Kaelte und des Windes wenig zu sehen. Alles hatte sich verkrochen! Aber uns verbleiben noch zwei Fahrten und man weiss ja nie!
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August 5, 2008 by wentzler
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August 5, 2008 by wentzler
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August 5, 2008 by wentzler
Nachdem wir den Schlaf, den wir in der Nacht verpassten, nachgeholt, gebadet, massiert und uns gestärkt hatten, ging es zur ersten Abendpirsch. Wie ihr hoffentlich den Bildern entnehmen könnt, wurden wir mit Elefanten und Breitmaulnashörnern noch vor der Cocktailstunde, die auch stilecht in der Steppe abgehalten wurde, verwöhnt. Svea war wieder einmal MVP, da sie immer true uns mit Lippenstift in dem sonnigen und windigen Klima versorgt. Nach einem oder zwei Schluck Champagner wurden wir auf der Terrasse mit einem sehr leckeren Essen versorgt. Vor lauter Lachen über alte und neue Geschichten zeigten sich ausser einer Adlereule alle Tiere zurückhaltend.
Heute morgen nach herrlichem Schlaf ging es wieder früh raus auf Löwen und Büffel. Schon nach einer halben Stunde standen wir keine 10 Meter neben einem brüllenden Löwenweibchen. Der König der Löwen ließ nicht lange auf sich warten, erhob sich und brüllte markerschütternd zurück. Der Wahnsinn. Nicht viel später sahen wir auch die versprochenen Büffel, die sich in einer riesigen Herde zeigten. Große und nicht ganz ungefährliche Tiere. Das nächste waren Giraffen, die Lily unbedingt sehen wollte, und eine Menge Zebras, Erdhörnchen und wie immer die treuen Impalas.
Nach einem Morgenkaffee auf einem Hügel, Berg ware zuviel gesagt, und einem tollen Weitblick ging es zurück in die Lodge und zum Frühstück. Wir freuen uns schon wieder auf die nächste Fahrt und hoffen, einen Blick auf einen Leoparden zu erwischen.
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August 4, 2008 by wentzler
Bevor ich darauf eingehe, lohnt sich die Erzaehlung wie wir hierher gekommen sind. Denn fast gar nicht. Nach gutem Fruehstueck in der Sonne, erwartete uns ein suedafrikanischer Fahrer mit der Nachricht, er haette eine tolle Abkuerzung gefunden. Mit dem Versprechen, dass es auch noch die schoenere Route sein sollte, fuhren wir los. Spaetestens hier haette ich misstrauisch werden sollen. Alsbald gab es naemlich kein Asphalt mehr, sondern eine ausgewachsene Schotterstrasse gespickt mit kleinen Felsbrocken. Da heizten wir nun mit 100 Sachen drueber und alle netten Aufforderungen etwas langsamer zu fahren, wurden geflissenlich von unserem Kruegerpark Guide ignoriert. Bis der Reifen platzte! Natuerlich war auch der Ersatzreifen platt und das entsprechende Werkzeug fehlte! Wie man halt so in den Busch faehrt – immer gut vorbereitet! Aber zum Glueck kamen wir vor einer Farm (?) zum stehen, der mit Bier< Werkzeug und Pressluft aushalf.
Nach einer Stunde 30 ging es weiter und als wir das Tor durch den Park ueberwunden hatten, tat sich die ganze Schoenheit Afrika"s vor uns auf. Auf dem Weg zur Lodge sahen wir in unmittelbarer Naehe (10m) unsere erste Giraffe! Nach Bezug unserer Huetten (ich wollte ich haette so eine!) gab es frei Haus die erste Elefantenherde keine 75 m von der Terasse, die Bueffel mit dem Drink in der Hand und das Nashorn zum Nachtisch. Die beiden letzteren waehrend wir beim Essen waren und guten Wein schluerften. Nach einer etwas kurzen Nacht ( womoeglich hatte das Gefuehl, dass da was ganz leise sich naehern koennte, dazu beigetragen) kam der Weckruf heute morgen um 6. Nach einer schnellen Tasse Tee ging es noch vor Sonnenaufgang auf die offenen Jeeps in die noch sehr frische Steppe, die ein Teil der Kalahariwueste ist. Es dauerte nicht lange nach einem sagenhaften Sonnenaufgang, bis die ersten Impalas unseren Weg kreuzten, aber das Highlight war unsere Begegnung mit einem Geparden! Neben ihm fuhren wir im Schritttempo entlang und hatten ausgiebig Zeit ihn zu beobachten. Neben Zebras, Hyaenen, Warzenschweinen, Kudus war der naechste Hoehepunkt ein Rudel Loewen, die gerade den letzten Rest eines Gnus aufspeisten. Aus 4 Meter beobachteten wir dieses Festmahl ausgiebig. Schwer beeindruckt und oft sprachlos ging es nach einer heissen Tasse Schokolade zum Fruehstueck zurueck in die Lodge. Waehrend die Kiddies sich ausruhen, nutze ich die Zeit, um euch auf dem Laufenden zu halten. Bald gibt es High Tea und dann fahren wir wieder mit unseren Fuehrer, Frans, und dem Spotter, Max, wieder raus. Wuuuuuuuuuuunnndddddeeeerrsssssccccchhhoooeennnn!
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August 3, 2008 by wentzler




also… we got up super early to have breakfast and go skeet shooting which ended up being a bust because the bus was driving everywhere else (butterfly world) but there. then we layed in the sun for a while, maxin and relaxin of course. as you can see from that AWESOME white outfit– ski underwear, auf deutsch auch sex-töter genannt, its not that warm in the evenings and we are layering like woah. we went jet skiing on this little lake they have around here, which was beautiful and action packed of course. when we got to the bar to get a beer after the sport action (clearly) we saw this giant bird watching rugby- no joke it was staring at the screen the entire time.
later in the evening we had a lovely dinner with everyone from the company who is here to celebrate the 25th anniversary of klüber south africa. all the people were absolutely lovely, and the wine was flowing. dad gave an excellent speech– including a kleiner versprecher when he wanted to say “success story” and ended up saying “sex story”, but of course correcting himself immediatly. me likes. there were two guys playing guitar and one of them played a one inch harmonika- and managed to play billy joels piano man- it was unreal impressive. dads favourite quote of theirs was “better a bottle infront of me, than a frontal lobotomy” also “my wife went upstairs to change, but when she came back down she was still the same”.
we tried to party, and danced and shook it a little while, but only minimally. our favourite people were two couples: henry and his wife, who speaks 9 languages and was in special forces and is just a hugely charismatic and impressive man; and steven and his wife, who are both also so friendly and invited us to come back whenever we want to. we learned about durban: very humid!
this morning we had another fabulous breakfast outside, eating delanshious cheese and toast and coffee
now we are packing up to drive about 2 and a half hours north west to a game reserve where the safari action will begin! we are all so exited to see some actual wildlife, and cant wait to report with pictures.
now im going to make sure the boys have packed everything, since they have been taking longer and forgetting stuff. its going to be really great to see the landschaft between here and the game reserve, apparently well be driving mostly through empty landscape: so that should also be impressive.
from the little we have seen, its clearly a majestic, awe inspiring and humbling country, that makes you hungry to see more of it right away.
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August 3, 2008 by wentzler
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August 2, 2008 by wentzler
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